Nachbericht Alpenwanderung im Ötztal

12 Bergwanderer verbrachten unter Führung von Weffe (Wolfgang Blum) drei herrliche Tage im Ötztal bei Sölden.

Frühmorgens ging es über den Arlbergpass bis zur Gaislachkoglbahn in Sölden, welche jedoch nicht benutzt wurde. Vielmehr ging es teils auf einem Waalweg eine Schlucht 1350 Meter hinauf bis zur Siegerlandhütte. Kurz vor dem Erreichen des Übernachtungsquartiers kam die Gruppe noch in den Genuß eines heftigen Grieselschauers. Später beim Abendessen wurde man dafür mit schönen Lichtstimmungen über dem Ötztal belohnt.

Am nächsten Tag gab es schönes Wanderwetter, und die nächste Unterkunft, die Hildesheimer Hütte, wurde von der flotten Gruppe bald erreicht. Einigen reichte die kurze Wanderung nicht, und so spazierte man ohne Gepäck noch zu einem Gipfelkreuz und an einen Gletscherrand. Wieder zurück an der Hütte war es immer noch früh am Tag, und Weffe machte noch einen Vorschlag zu einer weiteren Tour, bei dem ein Klettersteig benutzt wurde. Dieses Angebot nahmen fast alle an. Jetzt waren alle zufrieden, und die nötige Bettruhe stellte sich allmählich ein.

Am dritten Tag ging es nur noch bergab, die Sonne scheinte und es war windstill. Alle waren froh, bei diesem Wetter nicht bergauf laufen zu müssen. In einer urigen Almhütte wurde noch gevespert, und bald war man wieder in Sölden. Nun gab es nur noch den langen Rückweg bis Gutach, wo noch die Schlußeinkehr stattfand. 

Wanderwart Mathias Paffendorf, der auch mitwanderte, überreichte dem Wanderführer noch ein Präsent, spendierte das übliche Wanderviertele und bedankte sich im Namen der Mitwanderer für die tolle Tour.